Achtsamkeit in der Kommunikation – Ohne Empathie geht nichts!

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Wenn Achtsamkeit nur ein Schlagwort ist um eigene Interessen durchzusetzen, ist es keine Achtsamkeit. Ich habe in den letzten Wochen viel über Achtsamkeit im Umgang und in der Kommunikation miteinander nachgedacht.
Pseudo Achtsamkeit ekelt mich an und ich kann damit auch nichts mehr anfangen. Woran ich merke, dass es sich um wirkliche Achtsamkeit handelt, schreibe ich hier mal auf:

Achtsamkeit hat viel mit Empathie und Mitgefühl zu tun, auch in der Kommunikation miteinander.
Wo keine Empathie und kein Mitgefühl zu erspüren sind und es dir nicht entgegen gebracht wird, da ist auch keinerlei Achtsamkeit im Spiel. Achtsamkeit ist NICHT nur auf die eigenen Interessen und Bedürfnisse zu achten.
Sobald ich jemandem erklären muss, was Mitgefühl ist, was Empathie ist und vor allem der Moment, wo ich darum werben muss und bitten –  ist der Punkt gekommen zu sehen:
Die Kommunikation führt ins Nirgendwo.

Achtsamkeit miteinander ist nicht zu reagieren, sondern in Beziehung zueinander treten. Wirklich zuhören, aufeinander eingehen, die Gefühle des anderen Menschen berücksichtigen – DAS ist Achtsamkeit! Weiterlesen

Verletzungen, Reflexion und Schuld – achtsame Veränderungen

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Fakt ist: Jeder Mensch macht Fehler, jeder Mensch fügt anderen Verletzungen zu. Das ist menschlich. Ob wir es wollen oder nicht, es passiert. Jedem von uns, absichtlich oder unabsichtlich. Wir verletzen Menschen, die wir lieben. Wir werden von Menschen, die uns lieben verletzt. Wie wir damit umgehen, ist wichtig. Und damit umgehen kann nur eins bedeuten: Veränderung!

Auch unabsichtliche Verletzungen können großen Schaden anrichten. Da spielt es keine Rolle, ob ich vorsätzlich jemandem ein Messer in die Brust ramme, oder mit dem Messer versehentlich in die Person stolpere. Es tut weh!
Ich kann auch bestimmte Dinge gut meinen und sie verletzen Menschen trotzdem. Denn was den anderen verletzt, entscheidet und fühlt er und wird nicht durch meine Intention bestimmt.

Schuld. Schuld kann ein wichtiges Gefühl sein. Schuld, ich habe jemandem Schaden zugefügt, absichtlich oder nicht. Schuld in Empathie umwandeln: Sehen, was man angerichtet hat, den Schmerz des anderen fühlen und ihm das mitteilen.
Nicht um Entschuldigung oder Verzeihung bitten, damit irgendwas sofort wieder gut wird.
„Es tut mir leid. Ich sehe, ich habe dich verletzt!“ Kann immer nur der erste Schritt sein.

Vergebung und Verzeihen. Das ist etwas, was wir uns alle wünschen. Gerade bei unabsichtlichen Verletzungen wünschen wir uns: Sieh mich, in allem wie ich bin. Sieh nicht nur den Fehler! Nur ist das nicht immer möglich.
Was immer möglich ist und das Wichtigste: Die verdammte Verantwortung übernehmen! Hinsehen: Was habe ich getan? Was hat es ausgelöst? Was MUSS ich ändern, damit es nicht nochmal passiert?
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